Ein Zahlungsterminal in Ihrer Arztpraxis: Worauf sollten Sie achten?

Ärzte, Zahnärzte, Physiotherapeuten und andere Gesundheitsdienstleister arbeiten nicht alle auf die gleiche Weise. Manche Praxen verfügen über eine zentrale Rezeption, andere über mehrere Behandlungsräume oder Gesundheitsdienstleister mit eigenen Einheiten. Die richtige Anordnung der Terminals richtet sich nach dieser Struktur.

Fest am Empfang oder mobil in der Praxis

Ein fest installiertes Terminal eignet sich, wenn alle Patienten an einem Schalter bezahlen. Ein mobiles Terminal kann zwischen verschiedenen Räumen hin- und herbewegt oder direkt nach einer Behandlung eingesetzt werden. SoftPOS kann für den eingeschränkten mobilen Einsatz oder für Hausbesuche interessant sein.

Reichweite, Akku und Sichtbarkeit testen. Ein Gerät, das ständig vermisst wird oder in einem für die Öffentlichkeit sichtbaren Bereich steht, ist in der Praxis nicht sinnvoll.

Vergleichen Sie mobile und stationäre Zahlungsterminals anhand Ihrer Praxisabläufe, der Konnektivität und des gewünschten Supports.

Legen Sie fest, wer die Zahlung erhält

In einer Gemeinschaftspraxis können verschiedene Leistungserbringer, Unternehmensnummern oder Bankkonten beteiligt sein. Legen Sie im Voraus fest, ob Zahlungen zentral oder pro Einheit abgewickelt werden und welche Referenzangaben für die interne Verteilung erforderlich sind.

Ein Terminalname oder ein Berichtsfilter hat keinen Einfluss auf den wirtschaftlich Berechtigten. Lassen Sie die Struktur von Ihrem Buchhalter überprüfen.

Beschränken Sie die Daten auf das Nötigste

Die Zahlungslösung erfordert keine Angaben zur Diagnose oder Behandlung. Verwenden Sie neutrale Bezeichnungen und vermeiden Sie es, dass Beträge oder Namen für andere Patienten unnötigerweise sichtbar sind. Erteilen Sie den Mitarbeitern nur die Berechtigungen, die sie benötigen.

Trennen Sie nach Möglichkeit die Patientenverwaltung, den Zahlungsstatus und die Kartendaten voneinander. Der zertifizierte Anbieter verarbeitet die sensiblen Zahlungsdaten.

Anbindung an Praxissoftware

Eine Schnittstelle kann den Betrag automatisch weiterleiten oder den Status zurückmelden, allerdings nur, wenn die Praxissoftware, die Kasse und der Anbieter über eine unterstützte Schnittstelle verfügen. Fordern Sie die Dokumentation an und lassen Sie die Kombination testen.

Verwechseln Sie Kartenzahlungen nicht mit eFact, Bescheinigungen oder der Abwicklung von Zahlungen durch Dritte. Dabei handelt es sich um separate Verwaltungsprozesse im Gesundheitswesen.

Möchtest du wissen, wie eine Kassenschnittstelle Beträge automatisch weiterleitet? Lies hier, wie eine Kassenschnittstelle Beträge weiterleitet.

Praxistest

  • Ein oder mehrere Zahlungsorte?
  • Eine oder mehrere juristische Personen?
  • Festnetz, Mobilfunk oder Hausbesuch?
  • Welche Zahlungsmethoden und Berichte?
  • Wird eine Softwareanbindung unterstützt?
  • Wer darf Rückerstattungen vornehmen?
  • Welche Unterstützung steht außerhalb der Sprechzeiten zur Verfügung?

Für die mobile Pflege und Hausbesuche kannst du dir auch SoftPOS für Hausbesuche ansehen.

Die richtige Wahl beginnt bei deiner Funktionsweise

Eine gut durchdachte Praxisausstattung erleichtert die Zahlungsabwicklung, ohne dass zusätzliche Patientendaten oder Verwaltungsaufwand entstehen. Entscheiden Sie sich erst für ein Gerät, wenn Zahlungsort, Einrichtung, Software und Datenschutz geklärt sind.

Lassen Sie sich Ihren Praxisablauf zeigen

OmEs pay bietet je nach Struktur Ihrer Praxis eine stationäre, mobile oder SoftPOS-Lösung an und unterstützt Sie sieben Tage die Woche bei der technischen Installation.