Mobiles Bezahlen bei Hausbesuchen: Terminal oder SoftPOS?

Sowohl ein mobiles Terminal als auch ein SoftPOS können für Zahlungen vor Ort geeignet sein. Die Wahl hängt davon ab, wie oft Sie unterwegs arbeiten, welches Smartphone Sie verwenden, wie Sie Belege vorlegen und wie die Zahlung dem richtigen Patienten oder der richtigen Leistung zugeordnet wird.

Erfahren Sie außerdem, wie eine Zahlungslösung den reibungslosen Ablauf in Ihrer Arztpraxis gewährleisten kann.

Mobiles Endgerät

Ein mobiles Terminal ist ein eigenständiges Geschäftsgerät, das häufig über WLAN und 4G verfügt und manchmal auch mit einem integrierten Drucker ausgestattet ist. Es ist für Zahlungsvorgänge konzipiert und kann bei häufiger Nutzung oder wenn mehrere Mitarbeiter dasselbe Gerät verwenden, sehr praktisch sein.

Sie müssen das Gerät aufladen, mitnehmen und schützen. Überprüfen Sie die Netzabdeckung in der Region, in der Sie arbeiten, sowie die Vorgehensweise im Falle einer Störung.

SoftPOS auf einem Smartphone

SoftPOS verwandelt ein kompatibles NFC-Smartphone in eine kontaktlose Zahlstelle. Es erfordert keine zusätzliche Hardware und eignet sich gut für den gelegentlichen oder individuellen mobilen Einsatz. Eine digitale Bestätigung kann über den Provider-Flow angeboten werden.

Verwenden Sie vorzugsweise ein geschäftlich verwaltetes Gerät. Private Benachrichtigungen, gemeinsam genutzte Konten oder unzureichende Updates haben in einer professionellen Zahlungsumgebung nichts zu suchen.

Datenschutz vor Ort

Geben Sie nur den erforderlichen Betrag und eine neutrale Referenz ein. Lassen Sie keine Patientenliste oder sensible Informationen sichtbar, wenn Sie dem Patienten das Smartphone zeigen. Sichern Sie das Gerät mit biometrischen Daten oder einem PIN-Code sowie einer Fernlöschfunktion.

Überprüfen Sie eine Zahlung im offiziellen Portal oder in der App und nicht nur anhand eines Screenshots oder einer Bankbenachrichtigung des Patienten.

Was ist, wenn kein Empfang da ist?

Testen Sie die mobile Datenverbindung in Ihrem Einsatzgebiet und sehen Sie eine Alternative vor: das spätere Versenden eines Zahlungslinks, eine Überweisung nach einem klaren Verfahren oder eine zweite Verbindung. Notieren Sie keine Kartendaten, um diese später selbst zu verarbeiten.

Bei einem unklaren Status sollten Sie keine zweite Zahlung blind veranlassen. Suchen Sie die ursprüngliche Transaktion anhand der Anbieterreferenz.

Entscheidungshilfe

  • Häufige und gemeinsame Nutzung: oft ein Vorteil für ein separates Terminal
  • Gelegentliche und private Nutzung: SoftPOS kann ausreichen
  • Papierbeleg erforderlich: Drucker oder Alternative prüfen
  • Anbindung an Software: Offizielle Unterstützung erforderlich
  • Instabiler Bereich: Planen Sie eine sichere alternative Zahlungsroute

Möchten Sie SoftPOS und ein herkömmliches Zahlungsterminal genauer miteinander vergleichen? Dann lesen Sie den Artikel „SoftPOS oder Zahlungsterminal – ein Vergleich“.

Die richtige Wahl beginnt bei deiner Funktionsweise

Bei Hausbesuchen ist Zuverlässigkeit wichtiger als das kleinste Gerät. Wählen Sie eine Lösung, mit der Sie unterwegs Daten sichern, überprüfen und administrativ zuweisen können, und testen Sie diese, bevor Sie bei einem Patienten vor Ort sind.

Entdecken Sie auch die verschiedenen Zahlungslösungen für Arztpraxen und die mobile Gesundheitsversorgung.

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